Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Quadrath-Ichendorf erfolgte im Jahre 1900 im damaligen Lokal Pfeil unter Vorsitz von Herrn Bürgermeister Commer. Nach Genehmigung der Statuten durch den Gemeinderat und den königlichen Landrat Otto Graf Beissel von Gymnich nahm der Löschzug Quadrath-Ichendorf am 27. Dezember 1900 offiziell seinen Dienst auf. In der Abteilung Quadrath meldeten sich 38 und in Ichendorf 17 Feuerwehrmänner zum Dienst. Zum ersten Leiter der Freiwilligen Feuerwehr Quadrath-Ichendorf mit insgesamt 55 Mitgliedern wurde Oberbrandmeister Matthias Pfeil ernannt.
Als erste Unterkunft diente in Ichendorf ein bereits 1893 erbautes Schutzhaus aus Stein in einfacher Bauweise zur Unterstellung einer Brandspritze und eines Leichenwagens in der Straße „Auf dem Sande“, heutige Sandstraße in Alt-Ichendorf. In Quadrath wurde ein Spritzenhaus mit einem Arrestlokal am Kirchweg und Landstraße gelegen (heutige Köln-Aachener-Straße etwa gegenüber dem Bronzepferd) im Jahre 1902 erbaut, da bisher keine Unterkunft vorhanden war. Nach Errichtung der Unterkünfte konnte die Gemeinde mit der Beschaffung von zwei Handgezogenen Saug- und Druckspritzen, Schläuchen, einem Gerätewagen, Löscheimern, Brandhaken und einer Leiter für die damalige Zeit eine gute Ausrüstung der Feuerwehr vorweisen. Zur Trocknung der damaligen Hanfschläuche, die nach Gebrauch stark aufquollen, wurde am Spritzenhaus Quadrath schon 1903 der Bau eines Schlauch-Trockenturmes beschlossen.
Nach häufigen Bränden, vor allem in landwirtschaftlichen Anwesen spendete Freiherr E. von Oppenheim der Feuerwehr Quadrath 1903 eine zweispännige Saug- und Druckspritze. Diese Spritze, liebevoll „Kutsche“ genannt, ist heute noch voll funktionsfähig der Stolz des Löschzuges Quadrath-Ichendorf. Da die Brandbekämpfung damals mit den primitivsten Mitteln, z.B. mit Löscheimern aus Leder, durchgeführt werden musste, war mit dem Bau der ersten Wasserleitung in Quadrath-Ichendorf im Jahr 1904 und der mit einem Vorratsbehälter ausgerüsteten „Kutsche“ ein großer Fortschritt in die Brandbekämpfung gekommen. 1910 wurde Oberbrandmeister Johann Schröder neuer Löschzugführer.
Nach dem ersten Weltkrieg wurden die beiden Abteilungen Quadrath und Ichendorf in so genannte Halblöschzüge umbenannt, deren Gesamtleitung Oberbrandmeister Wilhelm Roleff übernahm.
In den 30er Jahren führten die damaligen Ereignisse gar zu einer vorübergehenden Entzweiung in die Löschgruppen Quadrath und Ichendorf. Die Löschgruppe Quadrath wurde in den schwierigen 30er und 40er Jahren von den Brandmeistern Heinrich Brüggen, Franz Riedel, Heinrich Braun und Wilhelm Felten geleitet, in Ichendorf führte Brandmeister Peter Nüsser die Löschgruppe von 1935 bis 1952.
1937 wurde das Gerätehaus an der Hauptstraße bezogen (heutige DRK-Unterkunft an der Köln-Aachener-Straße).
Das erste motorisierte Fahrzeug, Marke „Maybach“ erhielt die Feuerwehr Quadrath im Jahr 1939. Dieser wurde als Mannschafts- und Gerätewagen genutzt. Bei den vielen Einsätzen während des Zweiten Weltkrieges in umliegenden Großstädten war dieses Fahrzeug ein schnelles Transportmittel.
Nach Schließung der Löschgruppe Ichendorf im Jahre 1955 nahmen die Feuerwehrmänner unter Leitung von Brandmeister Hans Bröhl als Löschgruppe Quadrath-Ichendorf den Brandschutz wahr.
Von 1952-1955 stand der Feuerwehr kein motorisiertes Fahrzeug zur Verfügung, so mussten die Brände, die häufiger in den örtlichen Industriebetrieben (Brikettfabrik, Glashütte, Kraftfahrzeugfabrik Lurgi-Thermi usw.) ausbrachen, von den Wehren aus Bergheim und Horrem gelöscht werden. Als erstes ausgerüstetes Löschgruppenfahrzeug wurde 1955 ein LF 8 auf Opel-Blitz Fahrgestell mit Tragkraftspritzen-Anhänger in Betrieb genommen. Die Leitung der Löschgruppe Quadrath-Ichendorf übernahm 1956 Adam Haas, 1958 Unterbrandmeister Sally Simons. Das erste Fahrzeug mit Löschwassertank, ein TLF 8, wurde 1959 der Wehr übergeben. Entsprechend der rasanten Entwicklung der Gemeinde Quadrath-Ichendorf musste sich die Freiwillige Feuerwehr unter der Leitung von Oberbrandmeister Hermann Engels ab 1966 mit der Aufstockung des Fahrzeugparks und Anbau an das Gerätehaus anpassen. 1967 wurde die Löschgruppe zum Löschzug Quadrath-Ichendorf ernannt. Mit Gründung der Jugendfeuerwehr unter langjähriger Leitung von Peter Graßmann begann 1969 eine kontinuierliche Nachwuchsarbeit der ehrenamtlichen Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr. 1975 wurde das neue Feuerwehrgerätehaus an der Frenser Straße eingeweiht.  Als erster Hauptbrandmeister wurde Winfried Jansen 1980 Löschzugführer. Die ständig erforderlichen Anpassungen an die wachsenden Gefährdungspotentiale und der Anstieg der technischen Hilfeleistungen erforderten eine Intensivierung in der Aus- und Fortbildung der Feuerwehrmänner, nicht zuletzt zu ihrem eigenen Schutz. 1983 konnte beim Löschzug ein drittes Löschfahrzeug vom Typ LF 16-TS in Betrieb genommen werden. 1980 stand Quadrath-Ichendorf ganz im Zeichen der Feuerwehr. Hier konnten unter großer Beteiligung vieler Feuerwehren sowohl der Kreisjugend- als auch der Kreisfeuerwehrtag des Kreisfeuerwehrverbandes Erftkreis mit Erfolg durchgeführt werden. Zur Optimierung der Einsatzabläufe bei größeren Schadensereignissen erfolgte eine engere Zusammenarbeit mit den Feuerwehren der benachbarten Stadtteile. Durch regelmäßige Übungen, vor allem an Großobjekten und in Industriebetrieben, wird sich auf mögliche Notfälle vorbereitet. Der Löschzug Quadrath-Ichendorf wird zur Verpflegungseinheit im Stadtgebiet Bergheim. Seit 1998 wird der Löschzug Quadrath-Ichendorf  mit 48 Aktiven, 20 Mitgliedern der Jugendfeuerwehr und 10 Mitgliedern der Alters- und Ehrenabteilung von Brandinspektor Helmut Engels geführt.
Waren in den 60er Jahren durchschnittlich 10 - 20 Einsätze pro Jahr zu bewältigen, so liegen diese heute zwischen 120 - 160 Einsätze pro Jahr. Absoluter Spitzenreiter war das Jahr 1999 mit 167 Einsätzen in 12 Monaten, bei denen 2.572 Einsatzkräfte 3.630 Stunden ehrenamtlich tätig waren.
Brandschutzerziehung in den Kindergärten und Grundschulen ist seit einigen Jahren ein zusätzliches Betätigungsfeld für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute. Neben der Sicherstellung des Brandschutzes, der Hilfeleistung bei Unglücksfällen ist der Löschzug Quadrath-Ichendorf auch im gesellschaftlichen Leben des Stadtteiles aktiv. Seit Jahren wird traditionell die Herbstkirmes am letzten Wochenende im September ausgerichtet. Die Teilnahme an den Schützenfesten, den Martinszügen aller Kindergärten und beider Grundschulen sowie die Begleitung der Fronleichnamsprozession sind selbstverständlich. Seit vielen Jahren nimmt eine Gruppe der Feuerwehr „Die Funkentöter“ am Karnevalsumzug teil. Zur Geschichte des Löschzuges Quadrath-Ichendorf gehören auch die zahlreichen Einsätze, deren Bewältigung den ehrenamtlichen Feuerwehrmännern viel Engagement,  oft Mut und vor allem fachliches Können abverlangte. Beispielhaft sind einige besondere Einsätze der letzten 50 Jahre aufgeführt.

Das waren noch Männer.....

28.10.1953 Großbrand im Kraftfahrzeugpark Lurgi-Thermi in Ichendorf. Brand wurde mit den Fahrzeugen der Einheiten Horrem und Bergheim gelöscht, da kein eigenes Fahrzeug vorhanden war.

30.6.1962 Gasexplosion am Drehrostgenerator der Ichendorfer Glashütte mit 4 Verletzten, darunter Amtsbrandmeister Mentgen.

1.9.1964 Wohnungsbrand Kirchacker 7. 1 Toter und 1 Schwerverletzte. Dank des schnellen Eingreifens konnte die Feuerwehr 14 Menschen retten.

19.9.1964 Großbrand auf Gut Schlenderhan. 150 Feuerwehrleute mit 27 Fahrzeugen bekämpften einen Brand der 80x30 m großen Hofscheue. Auch Feuerwehren aus Bergheim, Horrem, Kerpen, Bedburg, vom Flughafen Nörvenich und die Berufsfeuerwehr Köln wurden alarmiert.

26.6.1967 Gefährlicher Brand in einem Düngemittel-Silo in Niederaußem. Die Hemden der Einsatzkräfte fielen durch giftige Dämpfe auseinander.

8.7.1970 Schweres Unwetter - Katastrophenalarm in Quadrath-Ichendorf . 500 Feuerwehrleute waren mehrere Tage im Dauereinsatz. Selbst auf der Hauptstraße stand das Wasser einen halben Meter hoch. Die Ichendorfer Kippe drohte abzurutschen.

24.10.1979 Brand einer Schlichtwohnung und Detonation einer Sauerstoffflasche in der Frenser Straße neben dem Bahnhof. Im Umkreis von über 100 m war keine Scheibe mehr heil. Wie durch eine Wunder keine Verletzte.

7.12.1979 Großbrand im Martinswerk. Feuerwehren aus dem ganzen Nordkreis im Einsatz. Geplatzte Natronlauge-Leitung stellte zusätzliche Gefahr für die Einsatzkräfte dar.

6.2.1981 Ölalarm auf der Erft zwischen Euskirchen und Neuss. Mit primitivsten Mitteln wie Steckleitern und Strohballen gingen alle am Erftlauf liegenden Feuerwehren viele Stunden gegen die Ölverschmutzung vor. Der Löschzug Quadrath-Ichendorf wurde in Türnich eingesetzt.

18.1.1982 Ein Wochenende mit 6 Einsätzen. U.a. musste ein 16-Tonnen LKW mit Hilfsgütern für Polen komplett von Hand entladen und beladen werden, da er sich im Hof von Schloss Frens im Schnee festgefahren hatte.

26.5.1983 Schweres Zugunglück in Großkönigsdorf mit 6 Toten und vielen Verletzten.

5.5.1984 Schwere Überschwemmungen in Bedburg- Grottenherten. Selbst Löschfahrzeuge hatten kein Durchkommen, über 12 Stunden dauerpumpen.

10.10.1987 Gemeldeter Küchenbrand in der Ahestrasse. Doch großer Schreck für die Besatzung des 1. Löschfahrzeuges. Der aufgewachte Wohnungsinhaber bedrohte sie mit einer Pistole. Unter Polizeischutz wurde das angebrannte Essen vom Herd entfernt.

5.12.1987 Brand von 12 Baustellenfahrzeugen auf der in Bau befindlichen A 61 durch Brandanschläge. Millionenschaden und Ermittlungen durch das LKA. Brandbekämpfung mit den umliegenden Wehren.

9.2.1988 Beim Herumturnen auf einem Silowaggon am Bahnhof Quadrath-Ichendorf geriet ein 16 jähriger Schüler an die Oberleitung und verglühte. Die Feuerwehr musste den Leichnam nach Erdung der Oberleitung bergen.

4.10.1988 Brand einer Sauna im Wohnpark Ahe. Die Einheiten Ahe, Bergheim und Quadrath-Ichendorf bekämpften den Brand. Durch eine Explosion wurden 7 Feuerwehrleute verletzt.

28.2.1990 Sturm Wiebke tobte über Deutschland. Nonstop werden über 20 Stunden lang  Sturmschäden nur in Quadrath-Ichendorf beseitigt, teilweise bei totalem Stromausfall. Zwischendurch wurden 2 Kleinbrände gelöscht.

23.3.1990 Großbrand im Kraftwerk Niederaußem. Unterstützung der Werkfeuerwehr RWE beim Brand der 100 m langen Schrägbandanlage und eines Teils des Kohlebunkers.

19.11.1991 Dachstuhlbrand in der Seidelstraße. Mit Unterstützung der Drehleiter aus Bergheim konnte die Brandausbreitung auf das Gesamtgebäude und das Nachbarhaus verhindert werden.

24.12.1993 Weihnachtshochwasser in Köln. 3 Tage half auch der Löschzug Quadrath-Ichendorf den Kölnern. Einsatzgebiet war die Altstadt, unvergessen bleibt die Einsatzstelle im Hänneschen Theater.

08.8.1994 Eine Kilometerlange Ölspur von Horrem nach Oberaußem wird in manueller Arbeit von mehreren Feuerwehreinheiten ab gestreut.

22.4.1995 Innerhalb weniger Tage wurde die Feuerwehr zu 4 Großbränden in Reifenlagern am Sonnenhang gerufen. Beim größten Brand waren 200 Feuerwehrleute aus dem gesamten Stadtgebiet Bergheim und die Messeinheit aus Horrem im Einsatz. Die Polizei konnte den Brandstifter fassen.

15.5.1995 Ein Mann klettert auf einen 15 m hohen Baukran an der Frenser Straße und droht zu springen. Durch langes Zureden von Polizei, Rettungsdienst und Feuerwehr klettert er nach 2 Stunden wieder herunter.

11.7.1995 Große Wasserschäden werden 6 Stunden lang im Rathaus Bergheim beseitigt.

17.2.1998 Tödlicher Unfall auf den Bahngleisen Richtung Horrem. Die Feuerwehr musste nach erfolgloser Reanimation mit dem Rettungsdienst den Leichnam bergen.

8.12.1998 Übernahme des Brandschutzes für das Stadtgebiet Kerpen durch Besetzung der dortigen Wache, da alle Kerpener Feuerwehreinheiten bei einem Großbrand in Sindorf einsetzen waren.

17.2.1999 Großbrand im Hotel Zur Linde in Ichendorf. 70 Feuerwehrleute aus umliegenden Wehren wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt. 5 Personen konnten gerettet werden, für einen Mann kam jede Hilfe zu spät.

24.6.1999 Großbrand in der Turnhalle Zieverich. Trotz Einsatzes von 158 Feuerwehrleuten aus dem Umkreis konnte ein Schaden von 1,5 Mio. DM nicht verhindert werden.

21.9.1999 Fünf Tage dauernder Einsatz des LF 16-TS vom Löschzug Quadrath-Ichendorf zur Behebung des Wassernotstandes an der Perlenbachtalsperre im Kreis Aachen.

17.11.1999 Gefahrgutunfall auf der Autobahn A 61 am Jackerather Kreuz. Größere Mengen einer Ammoniaklösung liefen aus einem umgestürzten LKW aus. 300 Feuerwehrleute aus der Region behoben die Gefahr auf der Autobahn in  24 Stunden.

31.12.1999  - 1.1.2000 Jahrtausendwechsel. 25 Feuerwehrleute des Löschzug Quadrath-Ichendorf stellten wie viele umliegenden Freiwilligen Feuerwehren den Brandschutz in der Silvesternacht ehrenamtlich sicher. Das von vielen erwartete Chaos blieb aus. Der Löschzug musste nur einen Kleinbrand im Hochhaus Auf der Helle löschen.

Ab dem Jahr 2000 können alle Einsätze über Einsatzberichte gelesen werden.

08.05.2004 Löschzugführerwechsel - Brandinspektor Helmut Engels übergibt nach 6 jähriger Amtszeit, aus gesundheitlichen Gründen, den Löschzug in die Hand seines Stellvertreters Brandinspektor Frank Ruland. Als neuer stellvertretender Löschzugführer wird Brandinspektor Peter Keuthmann ernannt. Somit stehen nun drei junge Kameraden an der Spitze des Löschzuges. Löschzugführer BI Frank Ruland mit seinen beiden Stellvertretern BI Peter Wolfgang Keuthmann und OBM Stefan Köhler.

04.06.2005 ÜMANV 250 Plus Der Löschzug wurde 08:40 Uhr mit dem ELW1 als Lotsenfahrzeug zur ÜMANV 250 Plus-Übung nach Frechen alarmiert. Um 10:30 Uhr erfolgte die Alarmierung des LF16-TS als Tragehilfe zur Unterstützung für die verletzte Person. Der Auftrag des ELW1 war die Berufsfeuerwehr Köln zum Einsatzort zu lotsen. Die Mannschaft des LF16-TS musste die verletzten Personen aus dem Gefahrenbereich in die Zelte zur Verletztensichtung tragen. Insgesamt wurden 13 Einsatzkräfte des Löschzuges eingesetzt.

10.06.2006: Grossbrand RWE Gegen 1 Uhr in der Nacht war im Block H des RWE Kraftwerkes Niederaußem ein Brand ausgebrochen und hat sich rasend schnell über weitere Teile des Kraftwerks ausgebreitet. Daraufhin wurde für die Feuerwehr der Stadt Bergheim Stadtalarm ausgelöst. Alle 320 Arbeiter konnten in Sicherheit gebracht werden und obwohl die Werksfeuerwehr sofort angefangen hat zu löschen, musste rund eine Stunde später Großalarm ausgelöst werden. Rettungskräfte aus dem ganzen Rhein-Erft-Kreis, Kreis Düren, Heinsberg, Köln, Neuss, Düsseldorf und Dortmund wurden mit Sonderfahrzeugen und Gelenkmastbühnen angefordert. Insgesamt wurden ca. 300 Einsatzkräfte eingesetzt. Die Aufgabe des Löschzuges bestand am Anfang darin, den Brandschutz in den Ortsteilen Niederaußem, Oberaußem, Glessen, Büsdorf und Fliesteden zu übernehmen. Nach einiger Zeit wurde der Löschzug ebenfalls in den Bereitstellungsraum des Kraftwerkes beordert. Dort wurde das LF16-TS und das TLF16-25 zu Einspeisung des Gelenkmastes der Berufsfeuerwehr Dortmund eingesetzt. Das LF16/12 blieb im Bereitstellungsraum und das gesamte Atemschutzpersonal wurde an den Bereitstellungsraum Atemschutz übergeben. Die Kameraden des Löschzuges wurden dann zu Nachlöscharbeiten auf 39m Höhe eingesetzt. Um 18:00 Uhr erfolgte die Ablösung durch die Feuerwehr der Gemeinde Elsdorf. Im Einsatz waren: LF16/12, TLF16-25, LF16-TS und Kdow mit 32 Einsatzkräften.
Sonntag, 11.06.2006: Zum Austausch der Atemschutzgeräteträger müsste der Löschzug um 02:00 Uhr wieder an der RWE Einsatzstelle in Niederaußem sein. Dort gingen die Trupps zur Erkundung und weiteren Nachlöscharbeiten in die Bekohlung auf 39 Meter Höhe vor. Um 06:00 Uhr wurde der Löschzug durch andere Einsatzkräfte aus dem Stadtgebiet Kerpen abgelöst. Im Einsatz waren 24 Kräfte des Löschzuges.

Am 12. und 13. August 2006 wurde der Kreisfeuerwehrtag (Leistungsnachweis) durch der Freiwillige Feuerwehr der Kreisstadt Bergheim ausgerichtet. Die Kameradinnen und Kameraden der Löschzüge Niederaußem und Quadrath-Ichendorf waren Ausrichter dieser Veranstaltung und haben sich um das Wohl der Feuerwehren aus dem Rhein-Erft-Kreis gekümmert. Der Leistungsnachweis fand rund um das Bürgerhaus in Quadrath-Ichendorf statt.

20.08.2006 Tödlicher Verkehrsunfall in Ahe: Die Kreisleitstelle alarmierte den Löschzug um 22:16 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf die Kreisstrasse 19. Ein Personenkraftwagen war aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Baum geschlagen. Dabei wurde das Fahrzeug auf das massivste beschädigt. Der Motor wurde aus der Verankerung gerissen und 20 Meter weit in ein Feld geschleudert. Mehrere Personen, die den Aufschlag gehört hatten, eilten sofort zur Hilfe und befreiten die Person aus dem Auto. Für die ankommenden Einsatzkräfte bot sich ein Bild des Schreckens. Kinderschuhe, Fußbälle, Limoflaschen, ein Kindersitz und andere Gegenstände ließen darauf schließen, dass eventuell noch mehrere Personen an dem Unfall beteiligt sein könnten und gesucht werden mussten. Der zuerst eintreffende Rettungsdienst leistete sofortige Reanimationsmaßnahmen ein. Weitere eintreffende Rettungskräfte der Feuerwehr unterstützten die Suche nach verletzten und unterstützenden den Rettungsdienst bei den medizinischen Sofortmaßnahmen.  Der Notarzt konnte nach mehreren Reanimationsversuchen nur noch den Tod des Patienten feststellen. Die Feuerwehr suchte mit Hilfe einer Wärmebildkamera den Unfallbereich in einem Umkreis von 50 Metern ab, um auszuschließen, dass noch weiterer Personen an dem Unfall beteiligt sind. Die untere Wasserbehörde wurde informiert, da Betriebsmittel und Kraftstoff ins Erdreich gelangt sind. Bei diesem tragischen Einsatz wurde eine Person getötet und zwei Personen leicht verletzt. Unter den verletzten Personen befand sich ein junger Feuerwehrmann, der mit einem Schock durch den Notarzt und einen Seelsorger behandelt werden musste. Während der Rettungsarbeiten war die K19 zwischen Ahe und Thorr für mehrere Stunden komplett gesperrt.

24.09.2006 Zimmerbrand Menschenleben in Gefahr: Die Kreisleitstelle alarmierte den Löschzug um 20:19 zu einem Zimmerbrand in den Fichtenweg. Parallel wurde die LG Ahe, LG Thorr und die Drehleiter des LZ Bergheim mit alarmiert. Nachbarn hatten nach dem Spaziergang mit ihrem Hund eine starke Rauchentwicklung aus der Haustüre gesehen. Noch vor Eintreffen der Feuerwehr, wagte sich der Nachbrach in das Haus und versuchte den Eigentümer zu retten. Dieser Lag im Wohnzimmer. Da die Rauchentwicklung immer stärker wurde und er Brandrauch eingeatmet hatte, musste er zur eigenen Sicherheit den Rettungsversuch abbrechen und legte den Eigentümer ca. 2-3 Meter im Flur, vor Haustüre, ab. Die zuerst eintreffende Rettungsdienstbesatzung wagte sich noch einmal in das Haus und zog die verletzte Person hinaus. Der Brand im Wohnzimmer wurde durch einen Trupp unter schwerem Atemschutz, mit einem C-Rohr gelöscht. Ein weiterer Trupp ging mit einer Wärmebildkamera zur weitern Personensuche vor. Wie sich durch Befragung herausstellte, war er alleine. Der verletzte Eigentümer wurde durch den anwesenden Rettungsdienst und Notarzt medizinisch erstversorgt und anschließend mit einer Rauchgasvergiftung auf die Intensivstation ins Krankenhaus Bergheim gebracht. Brandnester wurden mit einem C-Rohr abgelöscht und der Brandschutt ins freie gebracht. Das komplette Erdgeschoss wurde durch den Brandrauch in Mitleidenschaft gezogen.

25.10.2006 Pulveranschlag im Altenheim: Der Löschzug wurde um 20:53 Uhr zu einer Geruchsbelästigung in das Alten- und Seniorenwohnheim alarmiert. Eine Pflegerin teile den Einsatzkräften am Empfang mit, dass ein unbekanntes Pulver durch ein gekipptes Zimmerfenster, in einer Erdgeschosswohnung, geworfen wurde. Das ganze Zimmer soll voller Qualm sein und die ältere Zimmerbewohnerin hätte Atemprobleme und wäre panisch. Diese wurde durch einen Pfleger aus ihrem Zimmer gerettet und in einen separaten Raum gebracht. Ingesamt kamen dabei 5 Personen (die Bewohnerin und 4 Pfleger) mit der Qualm- und Pulverwolke in Berührung. Diese wurden durch den anwesenden Rettungsdienst medizinisch gesichtet und behandelt. Zur Unterstützung wurde der GSG-Container mit Gefahrgut-Spezialisten aus Bergheim alarmiert, da das ganze Zimmer voller Qualm und die Außenseite der Fenster voller Pulver waren. Zusätzlich wurden rund um das Gebäude Rattenköder vorgefunden und man musste davon ausgehen, dass diese eventuell in die Wohnung geschleudert wurden. Ein Trupp unter Atemschutz ging zur Erkundung in den entsprechenden Gebäudetrakt vor, um alle Türen zu schließen und dafür zu sogen, dass die Bewohner in ihren Wohnungen bleiben. Die Einsatzstelle wurde weiträumig abgesperrt. Ein weiterer Trupp ging in Schutzanzügen von außen vor, um das auf der Fensterbank liegende Pulver in einen Behälter zu schaufeln. Im verlaufe des Einsatzes wurden die Einsatzkräfte darüber informiert, dass Pulverlöscher in der nahe liegenden Turnhalle entwendet und ausgelöst wurden. Während der Absuche der Einsatzstelle, ob noch mehr nach Pulver in andere Fenster gekippt wurde, konnte ein leerer Feuerlöscher gefunden werden. Die Pulverreste im Feuerlöscher wurden mit dem aufgenommen Pulver verglichen. Es handelte sich um Löschpulver.

18.01.2007 und die nachfolgende Tage: Stürmischer Beginn des neune Jahres. Der Orkantief Kyrill richtete auch große Schäden in Quadrath-Ichendorf an. In 5 Stunden waren alleine 25 Einsatzstellen im Ort von uns zu bewerkstelligen, weitere Einsätze mussten von Nachbarwehren gefahren werden.

28.01.2007 Molotowcocktailanschlag: Der Löschzug wurde um 19:51 Uhr zu einem Zimmerbrand in den Wildentenweg alarmiert. In dem 13. stöckigen Hochhaus war in einer Erdgeschosswohnung das Büro des Hausmeisters in Brand geraten. Bevor das Feuer mit einem C-Rohr gelöscht werden könnte, musste die Wohnungseingangstüre und eine Bürotüre mit dem Ziehfix gewaltsam geöffnet werden. Das Feuer wurde durch 2 Atemschutzgeräteträger mit einem C-Rohr abgelöscht. Es befanden sich keine Personen im Büro und für die 300 Bewohner des Hauses bestand zu keinem Zeitpunkt des Einsatzes Gefahr. Diese konnten alle während der Löscharbeiten in ihren Wohnungen bleiben. Es handelte sich bei dem Brand um einen Entstehungsbrand im Büro. Die Balkonscheibe war vor dem Eintreffen der Feuerwehr geborsten und es drang Brandrauch hinaus. Einsatzkräfte konnten bei der Erkundung der Einsatzstelle, in der Nähe des Balkons der Brandwohnung, einen Molotowcocktail sicherstellen.

25.3.2007 - Zimmerbrand Bergheim: Der Löschzug wurde um 19:01 Uhr zur Unterstützung zu einem Zimmerbrand nach Bergheim alarmiert. In einem Wohn- und Geschäftshaus war im 1.OG eine Wohnung in Brand geraten. Das Feuer wurde mit mehreren Atemschutztrupps und 3 C-Rohren gelöscht. Zur Entrauchung der Wohnungen wurden während der Löscharbeiten 2 Hochleistungslüfter eingesetzt. Die Brandwohnung und eine Nachbarwohnung sind durch den Brand- bzw. Rauchschaden nicht mehr bewohnbar. Es wurden mehrere CO-Messungen durchgeführt, damit das Gebäude wieder sicher betreten werden konnte. Durch das Löschwasser kam es in einem darunter liegenden Geschäft zu einem Wasserschaden. Der Löschzug Quadrath-Ichendorf stellte 20 Atemschutzgeräteträger bereit.

14.05.2007 - Feuer 10 in Hürth: Die Kreisleitstelle alarmierte den Löschzug um 03:03 Uhr zur Unterstützung zur einem Großbrand nach Hürth. Auf der Sudetenstrasse in Hürth war ein Sport- und Freizeitzentrum in Brand geraten. Die Feuerwehr der Stadt Hürth benötigte zur Unterstützung die Atemschutzgeräteträger des Löschzuges. Die Kräfte des Löschzuges Quadrath-Ichendorf führten die Brandbekämpfung unter Atemschutz im Einsatzabschnitt 2 durch, unterstützten die Kollegen der Drehleiter Bergheim und richteten die Wasserentnahme aus dem Schwimmbad "De Bütt" her. Hier wurde das LF16-TS inkl. B-Schlauchbeladung eingesetzt. Weitere Hochleistungspumpen des Löschzuges standen bereit um die Becken im Hallenbereich zu leeren. Im Einsatz waren 27 Einsatzkräften des Löschzuges.

12.08.2007 - Brand von 7 Pkw im Technologiepark: Die Kreisleitstelle alarmierte den Löschzug um 22:10 Uhr zu einem Feuer in das Gewerbegebiet „Technologiepark Ichendorf“. Schon auf der Anfahrt waren ein heller Feuerschein und eine schwarze Rauchwolke sichtbar. Anwohner der Köln-Aachener Strasse hatten Knallgeräusche gehört, einen hellen Feuerschein gesehen und daraufhin die Feuerwehr alarmiert. Auf dem dortigen Gelände standen beim Eintreffen der Feuerwehr 7 Fahrzeuge im Vollbrand. Das Feuer drohte auf den angrenzenden Wald und eine angrenzende Halle überzugreifen. Einige Bäume hatten bereits Feuer gefangen. Nur durch einen massiven Schaum und Wassereinsatz war es möglich eine Brandausbreitung zu verhindern.

24/25.12.2007 - Unruhige Weihnachten:

Der Löschzug wurde um 14:45 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person auf die Sandstraße alarmiert. Ein Pkw war von der Straße abgekommen, gegen einen Baum gefahren und eine Böschung hinunter gestürzt. Der Fahrer wurde durch Spaziergänger aus dem Fahrzeug befreit und durch die Feuerwehr bis zum Eintreffen des Rettungsdiensts betreut. Auslaufender Kraftstoff wurde gebunden und ein Schaumteppich um das Fahrzeug gelegt.

Die Kreisleitstelle alarmierte den Löschzug um 01:28 Uhr zu einem Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person auf Straße Im Rauland. Kurz hinter der Ortseinfahrt war ein PKW ins schleudern geraden und seitlich gegen einen Baum geprallt. Die Rettung des eingeschlossenen Beifahrers dauerte 60 Minuten, bis er mit schwerem Rettungsgerät aus dem deformierten Fahrzeug befreit werden konnte. Während der Rettungsarbeiten wurde der Eingeschlossene durchgehend notärztlich versorgt. Insgesamt wurden vier Personen durch den Rettungsdienst aus Bergheim und Frechen medizinisch versorgt und anschließend den Krankenhäusern Bergheim und Frechen zugeführt. Während des Einsatzes wurde der Brandschutz an der Einsatzstelle sichergestellt. Bei diesem Einsatz wurden eine Personen schwer und drei Personen leicht verletzt. Die Straße Im Rauland war für zwei Stunden komplett gesperrt.

07.05.2008 - Feuer 9: Zur Unterstützung der Feuerwehr Stadt Erftstadt wurde der Löschzug um 16:57 Uhr alarmiert. Auf dem Gelände der Fa. Remondis war es zu einem Großbrand gekommen. Die Aufgabe des Löschzuges bestand darin, den Brandschutz für das gesamte Stadtgebiet Erststadt zu übernehmen, da alle Feuerwehren der Stadt auf dem Gelände der Fa. Remondis im Einsatz gewesen sind. In der Zeit wurden alle anfallenden Einsätze durch den Löschzug abgewickelt. Um 00:00 Uhr war der Einsatz für die Kameraden des Löschzuges in Erftstadt beendet.

19.07.2008 - Feuer im Bahnhof: Der Löschzug wurde um 11:35 Uhr zu einem Zimmerbrand in den Bahnhof Quadrath-Ichendorf alarmiert. Parallel wurden die Einheiten Ahe, Thorr und die DLK aus Bergheim mit alarmiert. Aus der Hauseingangstür drang Brandrauch und Passanten berichteten, dass noch eine Person im Gebäude ist. Die Haustüre wurde gewaltsam geöffnet und eine Person im Treppenhaus vorgefunden. Diese wurde zur medizinischen Erstversorgung an den Rettungsdienst übergeben. Wie sich bei der weiteren Erkundung herausstellte, handelte es sich um einen Kellerbrand.

25.10.2008 - A61: Zur Unterstützung des Löschzuges Bergheim wurde der Löschzug um 08:56 Uhr auf die A61 Richtung Venlo alarmiert. Durch einen technischen Defekt an einem LKW musste eine 5 km lange Ölspur abgestreut werden.